| Geschichte |
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Schülerarbeiten Klasse 5 |
Schülerarbeiten Klasse 7 |
Schülerarbeiten Jahrgang 11 |
Schülerarbeiten Jahrgang 12 |
Schülerarbeiten Krakau/Auschwitz |
| Besuch der Klasse 6/1 im Salinemuseum |
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Unser Ausflug begann am letzten Schultag vor den Winterferien pünktlich um 9 Uhr. Zuvor hatte Herr Köhler uns über die Stadt Halle und ihre Entstehung informiert. |
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Außerdem erfuhren wir, dass Otto I im Jahr 961 die Schenkensurkunde an Halle überreichte und ganz Halle samt Salz dem Erzbischof von Magdeburg gehörte. Salzgewinnung brachte der Stadt Halle großen Ruhm und große Einnahmen. Auf dem Hallmarkt standen 120 Siedhütten, in welchen in großen eisernen Siedepfannen die Sole zu Salz gesiedet wurde. Aus dem Brunnen (auch Born genannt) kurbelten die Bornknechte die Sole nach oben. |
| Auf Luthers Spuren |
Am Morgen des 02.02.2012 traf sich die Klasse 7/4 mit Frau Sinner und Frau Jacobson am Halleschen Hauptbahnhof, um nach Eisleben zu fahren und Luthers Leben zu erkunden. Bei klirrender Kälte mussten wir noch zehn Minuten vom Eisleber Bahnhof aus laufen, bis wir am Geburtshaus des Reformators ankamen und von Frau Bach aufs freundlichste begrüßt wurden. Die erste Station unseres Rundgangs war ein Holzmodell von Eisleben zu Luthers Zeiten, an dem sie uns erzählte, wo zum Beispiel seine Taufkirche oder das Schloss der Fürsten war. Die Museumspädagogin zeigte uns außerdem Kleidung aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, in die einige Außerwählte sogar schlüpfen durften. Somit konnten sie sich in die Rolle der Leute hineinversetzen, die in Luthers Leben eine wichtige Rolle gespielt hatten, wie Luthers Mutter Margarete Luder, so die damals übliche Schreibweise des Namens, oder Luthers Freund Johannes Agricola. Im nächsten Raum erwartete uns eine spannende Animation, welche Luthers Eltern zeigte, wie sie alt und wahrscheinlich jung aussahen. Wir erkundeten das Museum, bis wir schließlich an einer Rekonstruktion von Luthers Haus ankamen. Es gab ein einfach eingerichtetes Esszimmer, an welches ein kleines Schlafzimmer und eine primitive Küche grenzten. Das Schlafzimmer war mit sehr kurzen Betten ausgestattet, denn früher schlief man im Sitzen, weil man dachte, man würde sterben, wenn man sich hinlegt, da die Toten immer lagen und "schliefen". |
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Aber der Höhepunkt des Tages war die Zubereitung einer Brotzeit, wie sie auch Luther genossen haben könnte. In mühevoller Kleinarbeit schnippelten wir Knoblauch und Petersilie, rührten Kräuterquark und Honigbutter zusammen. Dies alles ließen wir uns dann mit frischem Brot schmecken, nicht ohne dabei an die damaligen Tischsitten zu denken. |
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| Holocaust-Gedenktag an der Latina |
Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von der damaligen sowjetischen Armee befreit. Nur noch ca. 7000 Überlebende fanden sie vor... Von nun an hatte das Grauen einen Namen : Auschwitz !!! |
| Die 7/2 in Luthers Heim |
Am 8.12.2011 fuhren wir mit dem Zug in die Lutherstadt Wittenberg. Es war der erste und gleichzeitig letzte Ausflug mit unserem Geschichtsreferendar Herrn Kröhnert. Frau Berger begleitete uns dabei. |
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Endlich war es soweit, nun konnten wir zum Lutherhaus gehen. Dort angekommen, wurden wir eingewiesen, wie wir unser eigenes "Mittagessen" vorbereiten sollten. Unsere Aufgaben bestanden darin, Kräuter zu hacken sowie Obst, Brot und Gemüse zu schneiden. Butter wurde mit Honig bzw. Kräutern vermischt. Dem bereit gestellten Quark wurden ebenfalls beigemischt Kräuter. |
Es war voll mit Reliquien, denen nachgesagt wurde, wenn man sie nur recht verehre, könne man die Zeit im Fegefeuer verkürzen. Unglaublich, dass die Zeitgenossen Luthers so etwas dachten! Nun gingen wir in einen anderen Raum, nahmen uns Sitzkissen und sprachen über den Ablasshandel und begutachteten Münzen, die alle unterschiedlich schwer waren und mit denen man einen Ablassbrief bezahlen konnte. Anschließend sahen wir uns das alte Wohnzimmer von Luther an. Hierin befanden sich rekonstruierte Möbel und Fensterscheiben aus der Reformationszeit. Damit endete der Tag in Wittenberg. |
| Arbeiten wie im Neandertal |
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Es ist 8.50 Uhr und wir, die Klasse 5/2, sind ziemlich aufgeregt, was uns hinter diesen berühmten Türen erwartet. Doch erst in zehn Minuten öffnet das hallesche Landemuseum für Vorgeschichte. Nur, was macht man in der verbleibenden Zeit? Unsere Geschichtslehrerin Frau Jacobson hatte da schon eine Idee. Sie schoss Fotos von unserer Klasse, da wir uns alle noch lange an diesen Tag erinnern sollten. Als das Fotoshooting beendet war, konnten wir endlich unsere Zeitreise in die Welt der Neandertaler beginnen. |
Später hieß es- wie bei den Altsteinzeitmenschen- an die Arbeit! Wir bekamen ein Stück geputztes Ziegenleder, eine Knochenahle, ein Feuersteinmesser und einen Kohlestift. Keiner von uns konnte sich vorstellen, aus so wenigen Materialien eine Tasche herzustellen. Doch natürlich wollten wir es versuchen. Zuerst überlegten wir uns, wie unser Lederbeutel später aussehen sollte und wofür wir ihn verwenden wollten. "Für Handys gar nicht schlecht!", meinten manche. Dann markierten wir mit einem Kohlestift die Stücke, die wir abschneiden wollten. "Abschneiden": als wir das hörten, sahen wir unseren Museumsführer glücklich an. |
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Wir dachten, jetzt könnten wir endlich mal ein neumodisches Gerät benutzen. Nur leider war es nicht so. Stattdessen mussten wir wie die Neandertaler mit einem Feuersteinmesser arbeiten. |
| Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald |
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Am 9.11.2011 stand ein Projekt an, dem wir mit banger Erwartung entgegen sahen. Bei eisiger Kälte und dichtem Nebel fuhren wir morgens um 7:30 mit den Bussen los. Mit der Ankunft gegen 9:30 lichtete sich auch der Nebel. Über den Wolken auf dem Ettersberg erwartete uns blauer Himmel. Nach einer kleinen Stärkung betraten wir das Lager über die Blutstraße. Herr Köhler erklärte uns alles, was wir über das Lager wissen mussten. |
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Als Erstes besichtigten wir die Dunkelzellen und auch die Todeszelle, in denen viele Häftlinge zu Tode gequält worden waren. |
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Bei dem Gang über den Platz gelangten wir zu dem Denkmal des Künstlers Horst Hoheisel, das immer auf menschliche Körpertemperatur aufgeheizt wird, um besonders in der kalten Jahreszeit die unmenschlichen Lebensbedingungen zu verdeutlichen. Mit dem nächsten Ort betraten wir den schrecklichsten des gesamten Lagers - das Krematorium. Hier wurde den toten Häftlingen auch noch der letzte Goldzahn gezogen. Der letzte Weg der Toten führte durch den Schornstein des Krematoriums. Der nächste Ort, der uns die Grausamkeit der SS verdeutlichte, war ein Steinkarree, auf dem ein Pfahl zum Erhängen der Häftlinge und ein Steinkarren, mit dem die Häftlinge die Steine vom Steinbruch heranschleppen mussten, standen. Wer konnte, hatte jetzt die Möglichkeit außerhalb des Lagers zu essen. Hunger hatten wir, aber von Appetit konnte man nicht sprechen. |
| Kinderbesuch im Hause des Neandertalers |
Hallo, ich bin Neander, der Altsteinzeitmensch aus dem berühmten Museum für Vorgeschichte in Halle. Ich möchte euch erzählen, was ich an einem freundlichen Novembertag des Jahres 2011 erlebt habe. |
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Naja, ob meiner nicht vorhandenen Kleidung und kräftigen Figur, mussten schon einige dieser schmächtigen Nachwuchshistoriker lachen, aber über meinen großen Kopf, der ein noch größeres Gehirn als diese kleinen Besucher beherbergte, staunten sie mächtig. Wenn ich nicht so klug gewesen wäre, hätte ich auch nicht so viele Jahrtausende in der erbarmungslosen Eiszeit überleben können. Ob die heutigen Schüler das auch geschafft hätten? |
| Wie arbeiten Archäologen? |
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Diese Frage wurde den 5. Klassen im Geschichtsunterricht bei Frau Jacobson beantwortet. Anfangs dachten so ziemlich alle, dass die Arbeit der Archäologen nicht sonderlich schwer ist. Aber das stimmt nicht! Die Aufgabe dieser Wissenschaftler ist kein Zuckerschlecken. |
Anschließend "tapezierten" wir den uns zur Verfügung gestellten Karton mit Küchenrolle. Danach war es unsere Aufgabe, mit dem Cuttermesser den Höhleneingang ausschneiden. Der nächste Schritt zur perfekten Höhle war das Anmalen. Wir dachten, das kann jeder 3-jährige, da lagen wir ziemlich falsch. Nämlich, wer hat schon mal von einer pinkfarbenen Höhle gehört? Die meisten brauchten dafür fast eine Stunde und 30 Minuten. Wir standen alle ziemlich unter Zeitdruck. Manchen Gruppen reichte es irgendwann mit dem Pinsel zu zeichnen, da das viel zu lange dauerte, also nahmen sie die Farbe auf die Hand und malten damit. Aber in einer Höhle lebten doch vor ihrem Einsturz auch Neandertaler, oder? |
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| Junge Höhlenforscher in der Otto-Straße |
Am 12.10.2011 erlebte unsere Klasse 5/4 einen spannenden Vormittag auf den Spuren von Archäologen und Historikern. In Projektarbeit rekonstruierten wir nämlich anhand eines Grabungsplanes und Fundberichtes aus einfachen Kartons das Leben in einer Höhle, die vor 40.000 Jahren - also in der Altsteinzeit - eingestürzt sein soll. |
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Dieser Geschichtsunterricht hat uns - auch wenn er sehr anstrengend war - total viel Spaß gemacht.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Jacobson bedanken, die den Projekttag organisierte und uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand.
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Bildungsreise Krakau/Auschwitz vom 10.10. bis 15.10.2011 |
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Mit großen Erwartungen machte sich am Montag vor den Oktoberferien um 6:15 eine Gruppe von Schülern des Elisabeth-Gymnasiums und unserer Schule, je zwei Lehrern (von der Latina begleiteten uns Frau Urbach und Herr Kirzeder) und Herrn Paulsen von der Heinrich-Böll-Stiftung vom Busbahnhof nach Krakau (poln. Kraków) auf, um in der folgenden Woche die polnische Stadt Krakau, vor allem aber auch die Konzentrationslager Auschwitz I und Auschwitz II - Birkenau zu besichtigen. |
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Nachdem uns die Zeit gegeben wurde, eine authentische polnische Mittagsmahlzeit aufzutreiben (die sich bei den meisten in Cheeseburgern oder Pizza ausdrückte), fuhren wir mit dem Bus zum Konzentrationslagerkomplex. Unsere Gruppe teilte sich auf und zwei deutschsprachige Führerinnen begannen, uns sehr neutral den Aufbau, den Zweck, die Lebensbedingungen und die Arbeit im Stammlager Auschwitz I zu erklären. |
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Wie jeder wissen sollte, gilt Auschwitz als Symbol für den Holocaust des Dritten Reiches, die Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden, von Hunderttausenden Zigeunern, aber auch für die Liquidierung von Millionen Kriegsgefangenen, Tausenden Behinderten, Homosexuellen und politischen Gegnern. Allein das Vernichtungslager Auschwitz mit dem bekannten und verhöhnenden Spruch "Arbeit macht frei" über dem Eingangstor forderte 1,1 Millionen Opfer durch Vergasung, Erschöpfung oder willkürliche Bestrafungen. Und je mehr eindringliche Geschichten von Opfern, je mehr Überreste von Getöteten (Haare, Bürsten, Holzbeine), je länger wir die Gefängnisse und den Hinrichtungsplatz besichtigten, desto mulmiger wurde uns und desto mehr wurden wir uns über die hier begangenen Gräueltaten im klaren. |
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