Certamen Franckianum


Certamen Franckianum
Landesschülerwettbewerb für Latein und Griechisch
unter der Schirmherrschaft der Franckeschen Stiftungen und ihres Freundeskreises

Preisträger im Schuljahr 2015/2016
Herzlichen Glückwunsch!

Das Certamen Franckianum wird im Schuljahr 2016/2017 nun schon zum einundzwanzigsten Mal durchgeführt. Die neue Reihenfolge, die wir im vorletzten Jahr für die ersten beiden Runden im Certamen Graecum/Latinum für die Schüler der Oberstufe eingeführt haben, war ein großer Erfolg und hat zu einer entscheidenden Steigerung bei den Teilnahmezahlen in der ersten Runde geführt; deshalb wollen wir diese neue Reihenfolge - erst die Klausur, dann die Hausarbeit - auch beibehalten.

Für die Klausur müssen die Teilnehmer die Sprache (Griechisch oder Latein) wählen, in der sie die Klausur schreiben wollen; der Klausurtext hat eine Länge von ca. 180 Worten, die Klausur dauert 180 Minuten und wird dezentral an den einzelnen Schulen geschrieben.

Ich bitte nun ganz herzlich alle Kolleginnen und Kollegen der Fächer Griechisch und Latein, unseren Wettbewerb den Schülerinnen und Schülern bekannt zu machen, die Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen zu motivieren und danach die Teilnehmer an den Veranstalter zu melden. Bitte tun Sie dies bis zum 19. Oktober 2016; für die Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular, das diesem Schreiben beiliegt. Wir werden Ihnen dann umgehend die Klausuren zuschicken; die Schüler können auf dem Anmeldeformular auch auswählen, ob sie eine Griechisch- oder Latein-Klausur schreiben möchten. Schicken Sie danach die Klausuren unkorrigiert an uns zurück - einen frankierten und adressierten Rückumschlag werde ich beilegen. Anfang Dezember werden wir dann alle Teilnehmer darüber informieren, wer die nächsten Runde, in der eine Hausarbeit zu einem der vorgegebenen Themen geschrieben werden muss, erreicht hat.

Bitte sagen Sie Ihren Schülern, dass jeder Schüler diese Klausur "meistern" kann - sie ist so konzipiert, dass auch Schüler, die Latein III belegt haben, diese Klausur mit Erfolg bewältigen können. Dies haben die Erfahrungen in der Vergangenheit deutlich gezeigt. Bitte versuchen Sie, möglichst viele Schüler für die Mitarbeit zu gewinnen; sollten wir nicht die notwendige Mindestanzahl (30 Teilnehmer) für die erste Runde erreichen und dann der erste Preis, die Aufnahme in die Studienstiftung, entfallen, könnte der Wettbewerb viel von seiner Attraktivität verlieren - und vielleicht könnte dies auch das Ende des Wettbewerbs sein.

Abschließend möchte ich zum Wettbewerb der Oberstufe noch sagen, dass ich in Zukunft versuchen will, wirklich allen Teilnehmern, die in der ersten oder zweiten Runde ausscheiden, eine Teilnahmebescheinigung auszustellen. Um dies auch zeitnah durchzuführen, bitte ich Sie, mir die genaue E-Mail-Adresse Ihrer Schule - oder eine private E-Mail-Adresse - zu nennen, damit ich Ihnen ein Anschreiben und die Teilnahme-Urkunden per Mail zukommen lassen kann.

Ich wünsche uns allen viel Erfolg - und ich möchte mich an dieser Stelle schon einmal für Ihren Einsatz, liebe Kolleginnen und Kollegen, bedanken, denn ich weiß, wie viel Arbeit Sie dabei leisten. Ich möchte Sie auch dazu einladen, beim kommenden Altphilologen-Kongress unseres Landesverbandes in Halle (am 24. September 2016) mit mir über diese unsere Arbeit zu sprechen.

Certamen puerile und Certamen iuvenile

Bei diesen beiden Wettbewerben wird es keine Änderung geben - hier läuft alles so, wie Sie es aus den letzten Jahren kennen: zu dem vorgegebenen Thema erstellt ein Schüler oder eine Schülergruppe eine Arbeit unter der formulierten Aufgabenstellung. Diese Arbeit wird dann beim Veranstalter zum angegebenen Termin eingereicht, sie wird von einer Jury, die aus Lehrern verschiedener Schulen besteht, bewertet und in der Preisverleihungsfeier, die im nächsten Jahr, am 31. Mai 2017, stattfinden wird, prämiert. Zu dieser Feier werden alle Preisträger (Plätze 1 bis 3 und eventuelle Sonderpreise) noch gesondert informiert und eingeladen.

Bei dem Wettbewerb des Certamen puerile haben wir uns auch in diesem Jahr für eine Aufgabe entschieden, bei der die kreative Arbeit der Schüler im Mittelpunkt steht. Zugleich soll das Produkt aber auch unter dem Aspekt des Fachlichen korrekt und anschaulich hergestellt sein.

Bei dem Wettbewerb des Certamen iuvenile haben wir uns in diesem Jahr ebenfalls für eine Aufgabe entschieden, bei der die Schüler ihre volle Kreativität einsetzen sollen - gleichzeitig sollen sie aber auch konzentriert und fachlich genau an einem vorgelegten Text arbeiten.

Zum Schluss: was für alle Wettbewerbe gilt

In diesem Zusammenhang möchte ich schließlich noch einmal - wie schon in den vergangenen Jahren - auf die Rolle des Lehrers bei den Zielgruppen hinweisen: Er sollte den Erarbeitungsprozess der Gruppenarbeit verfolgen und, wenn nötig und von den Schülern gewünscht, seine unterstützende Hand reichen, am Ende schließlich die Arbeit einsenden. Dabei ist es völlig legitim, wenn der Lehrer die Arbeit vor dem Einsenden noch einmal durchsieht und grobe Fehler korrigiert, doch sollte er nicht als "unsichtbares Gruppenmitglied" an der Erarbeitung mitwirken.

In ähnlicher Weise sollte der Lehrer auch die Oberstufenschüler bei der Einzelarbeit unterstützen: die Erfahrung bei den Korrekturen der eingereichten Hausarbeiten des letzten Jahres hat gezeigt, dass der Lehrer den Schüler intensiv darauf hinweisen sollte, die Aufgabenstellung genau zu beachten; außerdem sind vielleicht Hinweise zu den grundlegenden Fragen der Anlage einer solchen Arbeit (unter anderem auch: zum deutschen Ausdruck!) und Hilfe bei der unter Umständen nicht ganz problemlosen Literaturbeschaffung nötig.

Damit möchte ich noch einige wenige Worte zur Literaturliste im Anhang sagen: die dort angegebene Literatur ist als Hinweis und Vorschlag zu verstehen. Es dürfen natürlich auch andere als die angegebenen Texte benutzt werden, wenn sie den antiken Originaltext bieten. Auch bei der Sekundärliteratur können andere bzw. weitere Werke zum jeweiligen Thema herangezogen werden. Und sollten Sie oder Ihre Schüler Schwierigkeiten bei der Literaturbeschaffung oder noch Fragen dazu haben, so können Sie sich gerne an mich wenden. Dazu können Sie auch die unten angegebene E-mail-Adresse nutzen!

DRINGENDE BITTE: Um das Erstellen korrekt geschriebener Zertifikate zu gewährleisten, bitten wir Sie, die Meldelisten mit Schreibmaschine oder in Blockschrift (Großbuchstaben) auszufüllen - ganz besonders bei den Schülernamen ist dies wichtig. Bitte senden Sie - zusätzlich zur Meldeliste - eine Liste mit den Schülernamen an: lateinzirkel@gmx.de, damit ist die korrekte Schreibweise aller Schülernamen auf der Urkunde gesichert.



Der Korrespondenzzirkel Latein

Mit dieser Post erhalten Sie auch die Aufgaben für die erste Runde des Korrespondenzzirkels Latein.
Der Korrespondenzzirkel Latein ist eine Form der Begabungsförderung des Landes Sachsen-Anhalt. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler, die im ersten Lernjahr Latein als zweite Fremdsprache lernen - egal, ob sie die fünfte, sechste oder siebente Klasse besuchen. Betreuende Lehrkraft ist Frau Schneider.
Der Zirkel besteht aus fünf Aufgabenrunden. Diese erhalten Sie per Post oder per Download . Ihre Schüler haben nun ca. vier Wochen Zeit, diese Aufgaben zu bearbeiten und einzusenden (per Brief oder per Mail, das Porto müssen die Schüler tragen). Nach weiteren vier Wochen kommen die korrigierten Arbeiten mit den neuen Aufgaben zurück. Am Ende der Schuljahres wird eine Bestenliste erstellt und die Teilnahme mit einer Urkunde des Landes gewürdigt. Ein Ausstieg ist jederzeit möglich.
Er wäre schön, wenn Sie Ihre Schüler für eine Teilnahme begeistern könnten.

Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen unter der folgenden Adresse zur Verfügung:

Stephan Mies
Latina August Hermann Francke
Franckeplatz 1, Haus 42
06110 Halle/Saale

Telephon dienstlich: 0345 / 47 81 100
Fax dienstlich: 0345 / 47 81 200
e-mail: stephan.mies@gmx.de

Ausführliche Informationen und Meldezettel hier als pdf-Dokument

Wer kann teilnehmen?
  • Schülerinnen und Schüler sachsen-anhaltinischer Schulen

  • der Jahrgangsstufen 5 bis 8 mit Lateinunterricht seit der 5. oder 6. bzw. 7. Klasse und
  • der Jahrgangsstufen 9 und 10 mit Lateinunterricht seit der 9. Klasse

am Certamen puerile


  • der Jahrgangsstufen 9 und 10 mit Lateinunterricht seit der 5. Klasse oder 6. bzw. 7. Klasse


am Certamen iuvenile


  • der Jahrgangsstufen 10 bis 12 mit Latein- und/oder Griechischunterricht seit spätestens der 9. Klasse

am Certamen Latinum bzw.
     Certamen Graecum


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