Die Olympiaden der Mathematik und Physik 2025/26
Zu Beginn des zweiten Halbjahres hieß es für die Finalisten der Mathematik-Olympiade und der Physik-Olympiade wie jedes Jahr wieder: Denkapperat anwerfen und die Köpfe auf Hochtouren rauchen lassen. In beiden Olympiaden qualifizierten sich jeweils zwei Teilnehmende aus Klasse 8 und Klasse 9, nachdem sie die Schulrunde im Herbst mit einer entsprechend hohen Punktzahl erfolgreich gemeistert hatten. So nahmen an der Landesrunde der Mathematik-Olympiade am 20. und 21. Februar in Magdeburg Laetitia Kluth (Jg. 8) und Ole Henning (Jg. 9) teil, wobei sie sich kniffligen Knobel-und Logikaufgaben stellen mussten. Mal sollte eine Reihenfolge für ein Perlenmuster ermittelt werden, mal gab es komplexe Probleme aus der Trigonometrie zu lösen. Nicht nur der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben stellt dabei eine Hürde dar. Auch die enorme Arbeitszeit in den einzelnen Wettbewerbsklausuren, das frühe Aufstehen nach der Übernachtung in der Jugendherberge und die Bereitschaft, einen ganzen Samstag an der Universität zu verbringen sind Dinge, für die die Teilnehmenden unsere Bewunderung verdienen. Die Siegerehrung wurde von der musikalischen Untermalung der Uni-Big-Band begleitet und selbst unser Bildungsminister Jan Riedel ließ es sich nicht nehmen, den Finalisten selbst zu gratulieren und die Urkunden zu verleihen. Am 05. März hieß es dann für die Teilnehmer der Physik-Olympiade, ebenfalls in der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Auf zur finalen Runde. Hier hatten sich Arved Plehn (Jg. 8) und Justus Harms (Jg. 9) erfolgreich qualifiziert. Unter anderem sollte ein live im Hörsaal durchgeführtes Experiment ausgewertet werden oder ein Abenteurer im Stil von Indiana Jones musste über eine komplexe Kräftebetrachtung den Mechanismus einer antiken Schatzkammer öffnen, ohne die Falle auszulösen. In Klasse 9 galt es, die rasante Kamerafahrt eines Actionfilms zu berechnen. Große Freude gab es dann zur Siegerehrung. Justus belegte in der Wertung der 9. Klasse den 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!
Von Anne Bernhardt






























