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Skilager 2026

Skilager 2026

,,Aufi aufn Berg‘‘, das werden wohl die Teilnehmer des diesjährigen Skikurses nicht wieder so schnell vergessen.

Im Januar dieses Jahres fuhr unsere lustige Truppe, bestehend aus Schülern des Jahrgangs 11, Herrn Küchler, Herrn Edeler, Frau George und Karla, los in Richtung Südtirol. Nach 14 Stunden Busfahrt war vom ursprünglichen Elan nicht mehr so viel übrig. Das änderte sich aber schnell, als wir in der Unterkunft mit einem leckeren Frühstück empfangen wurden. Zum Erholen war jedoch nicht allzu viel Zeit, denn schließlich brauchten wir noch unsere Ausrüstung für die nächsten Tage. Also hieß es umziehen und ab zum Skiverleih. Wie Packesel warteten wir geduldig auf den Skibus, der uns zum Lift am Klausberg kutschierte. Gerade für unsere Anfänger war der erste Tag recht eindrucksvoll. Alle wurden nach Können in Gruppen eingeteilt und zusammen verbrachten wir so den Nachmittag bei herrlichstem Kaiserwetter.

Die folgenden Morgen sahen alle gleich aus, den ersten Kaffee genießen, in die Skischuhe springen und dann ab auf die Piste. Mit einer passenden Erwärmung konnte es dann erst richtig losgehen. Den ganzen Tag über haben wir fleißig geübt, viel Neues gelernt und ab und zu auch die Pisten unsicher gemacht. Pommes und überteuerte Cola-Zero gaben uns in der Mittagspause die nötige Kraft, um den Rest des Tages auch noch mit Bravour zu meistern. Verschwitzt und auch etwas müde, trafen wir uns 16.00 Uhr wieder am Bus und fuhren zurück zur Unterkunft.

Ganz ohne kleine Malheurs ging das Skifahren natürlich nicht. Ab und zu gab es das ein oder andere Missgeschick – (meistens) zum Glück nichts Ernstes, dafür aber umso mehr zum gemeinsam Lachen. Ein ganz besonderes Highlight war die tägliche Auswertung am Abend. Jeden Tag aufs Neue wurde abgestimmt, wer sich den Titel ,,Pistenschreck‘‘ oder ,,Pistenteufel‘‘ verdient hatte. Natürlich wurden die Trikots am darauffolgenden Tag mit Stolz auf der Piste getragen.

Am letzten Tag stand dann die große Prüfung an. Alle waren aufgeregt, da die Pistenverhältnisse dann doch recht interessant waren. Am Ende haben es alle wie (Fast-)Profis gemeistert. Nach der ganzen Aufregung wurden noch ein paar entspannte Runden gedreht, bevor es noch ein Gruppenfoto auf dem Gipfel gab. Die Fleißigen unter uns nutzten die Chance, um noch ein letztes Mal die Talabfahrt genießen zu können.

Zum krönenden Abschluss gab es am letzten Abend noch einen Ausflug zum Hexenkessel. Der Après- Ski- Bar des Vertrauens, wo ausgiebig getanzt wurde. Denn schließlich gilt: Wer gut fahren kann, kann auch gut feiern.

Viel zu schnell ging die schöne Zeit vorbei. Mit vielen lustigen Erinnerungen, neuen Erfahrungen und blauen Schienbeinen ging es erneute, schwere 14 Stunde zurück nach Hause.

Mathilda Wolters und Lina Robitzsch